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Selbsthilfe bei Belastungen
Stress und Stimmung können auch durch die Ernährung reguliert werden.
Lebensmittel können die negativen Auswirkungen von Stress sowie die Symptome von Angstzuständen, Depressionen und anderen Formen psychischer Erkrankungen verringern und unsere kognitiven Fähigkeiten verbessern.
Diese Wirkung wird in erster Linie durch eine ausgewogene Ernährung erzielt, die auf einer ausreichenden Aufnahme von frischem, saisonalem und lokal angebautem Gemüse sowie von Lebensmitteln basiert, die reich an der Aminosäure Tryptophan und an Omega-3-Fettsäuren sind, einen niedrigen glykämischen Index haben und die Darmflora positiv beeinflussen.
Ernährungsberaterin in Terme Krka
Janja Strašek
1. Lebensmittel zur Verbesserung der Stimmung
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Für eine bessere Stimmung ist die essenzielle Aminosäure Tryptophan verantwortlich, die im Körper als wichtiger Vorläufer des Hormons Serotonin wirkt. Tryptophan ist einer der grundlegenden Bausteine von Proteinen, da der Körper es jedoch nicht selbst herstellen kann, müssen wir es über die Nahrung aufnehmen. Die größten Mengen dieser Aminosäure finden sich in Geflügelfleisch, Milch, Fisch, Eiern und Bohnen.
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Eine wichtige Rolle spielt auch eine ausreichende Aufnahme der essenziellen Omega-3-Fettsäuren, da diese schnelle Stimmungsschwankungen verhindern, das Gedächtnis verbessern und die Konzentrationsfähigkeit steigern. Omega-3-Fettsäuren finden sich in fettem Fisch (Fischöl), grünem Blattgemüse, Leinsamen u. a.
2. Auch die Kombination der Speisen ist wichtig
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Für das Wohlbefinden ist es wichtig, starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels und damit Energieeinbrüche zu vermeiden. Dies kann durch regelmäßige Mahlzeitenzeiten und die richtige Kombination der Speisen verhindert werden.
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Es ist gut, bereits beim Frühstück auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr sowie eine angemessene Nährstoffdichte und Struktur der Nahrung zu achten. Geeignete Frühstücksgerichte, die uns mit Energie und Nährstoffen versorgen und sehr positiv auf unser psychisches Wohlbefinden wirken, sind zum Beispiel probiotischer Joghurt mit Samen, Nüssen, Hirsebrei und etwas saisonalem Obst, ein Eieromelett mit saisonalem Gemüse und Vollkornbrot, ein Topfenaufstrich mit Kräutern auf Buchweizenbrot mit Walnüssen und Ähnliches.
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Auch tagsüber empfehle ich den Verzehr von Speisen, die eine langsame Freisetzung von Glukose gewährleisten. Dadurch bleibt unsere Energie gleichmäßiger und hält länger an. Das bedeutet für unseren Körper und unser Gehirn eine länger anhaltende und konstantere Energiequelle – zum Beispiel komplexe Kohlenhydrate in Quinoa, Haferflocken, Buchweizen- und Hirsebrei, Bohnen, Soja, Gemüse usw.
3. Mehr Fisch, Blattsalate, Nüsse und Samen auf dem Speiseplan
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Bereiten Sie sich zum Mittag- oder Abendessen häufiger frischen, hochwertigen Fisch zu. Sehr empfehlenswert sind zum Beispiel Sardinen aus dem Ofen mit gedünstetem Mangold und Quinoa in Olivenöl. Nehmen Sie auch regelmäßig grünes Blattgemüse in Ihren Speiseplan auf, bestreut mit Samen – frisch gemahlenen Leinsamen, Chiasamen, Hanfsamen und grob gehackten Walnüssen.
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In den letzten Jahren wird außerdem immer mehr über den Zusammenhang zwischen mentaler Gesundheit und der Darmmikrobiota gesprochen, deshalb habe ich den Speiseplan und das Rezept auch mit Lebensmitteln ergänzt, die die Gesundheit der Mikrobiota unterstützen.
Wir empfehlen
REZEPT: Vitaminreiche Spargelsuppe mit anderem Gemüse
Zwiebeln in Olivenöl anbraten, dann Sellerie, Karotte und Kohlrabi hinzufügen. Mit Wasser aufgießen und kochen lassen. Gegen Ende die geschälten und in Stücke geschnittenen Spargelstangen hinzufügen (nur die Stangen, die Spitzen für später aufheben). Würzen und bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe hinzufügen. Die Suppe pürieren und wieder auf den Herd stellen, die Spargelspitzen hinzufügen und noch kurz kochen. Zum Schluss etwas Wein hinzufügen und Naturjoghurt unterrühren.
REZEPT: Gebackene Sardinen
Die gereinigten und gewaschenen Sardinen (nach Wunsch auch ohne Kopf) mit Küchenpapier trocknen, leicht salzen und nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das Blech in den auf 180 °C vorgeheizten Ofen geben und 12–15 Minuten backen. In den letzten Minuten die Temperatur um etwa 20 °C erhöhen, damit die Sardinen eine schöne Kruste bekommen. Sofort servieren und auf dem Teller mit etwas Olivenöl beträufeln.
Speiseplan zur Unterstützung der Gehirnfunktion und der Darmflora
Ein wertvoller Bestandteil von Stoffen, die sich positiv auf die Psyche, das Gehirn und die Verdauung auswirken, sind Salate und Gemüse in verschiedenen Farben. Besonders grünes Blattgemüse wirkt sich positiv auf die Anpassung an Stresssituationen aus, steigert die kognitiven Fähigkeiten und verbessert Gedächtnis und Konzentration.
Frühstück
100 g Dinkel-Sauerteigbrot
50 g Magerquark
20 g gemahlene gemischte Samen
10 g Rucola
10 g Oliven
Vormittagssnack
200 ml Natur-Probiotischer Joghurt
150 g Erdbeeren
20 g Walnüsse
Mittagessen
200 ml Spargelcremesuppe
120 g im Ofen gebackene Sardinen
150 g Mangold mit Pinienkernen
100 g Süßkartoffel
150 g grüner Salat
50 g Karotten
10 g Olivenöl
Abendessen
200 g Brokkoli (mit Käse und Eiern überbacken)
50 g Käse (30 % Fett i. Tr.)
2 Eier
15 g gemischte Samen
9. 3.–29. 12. 2026
Passen Sie auf Ihre Gesundheit auf.
- 7 x Vollpension
- Individuelle Speisepläne
- Freier Eintritt in Pools und Saunen
- Professionell geführtes Abnehmprogramm mit ausgezeichneten Ergebnissen