Gesamtpreis:
Talaso Strunjan
Wo Verwöhnen nach Meer duftet
Wenn der sommerliche Trubel nachlässt, wird die Küste ruhiger, das Licht weicher und die Natur kleidet sich langsam in herbstliche Farben. In Strunjan gesellen sich zu den grünen Pinien die warmen Farbtöne des Perückenstrauchs, in der Umgebung reifen Kakis und Oliven, während das Blau von Himmel und Meer unverändert bleibt. Die Sommerhitze, die uns in den Schatten treibt, ist vorbei ... Jetzt können wir uns die Zeit nehmen, das Meer einfach wahrzunehmen.
Vielleicht erleben wir einen Herbsturlaub am Meer gerade deshalb ein wenig anders – als eine Folge kleiner Momente. Ein Morgenspaziergang, der Duft von Salz und mediterraner Vegetation, eine warme Brise und ein Abend ohne Eile. Im Talaso Strunjan, mitten im geschützten Landschaftspark Strunjan, ist das Meer nicht nur Kulisse, sondern ein Erlebnis für alle Sinne.
Eine Auszeit für alle Sinne
Wie oft halten wir im Alltag wirklich inne, wenn wir etwas sehen, hören, riechen oder fühlen? Unsere Aufmerksamkeit richtet sich häufig dorthin, wo unsere Verpflichtungen sie verlangen. Im Urlaub öffnet sich dagegen wieder Raum für bewusste Wahrnehmung. Der Blick bleibt am Meereshorizont hängen, bei einem Spaziergang hören wir den Wind zwischen den Pinien und den gleichmäßigen Rhythmus der Wellen, während wir in der Luft die Verbindung von Salz und dem Duft mediterraner Pflanzen erkennen.
Der Geruchssinn gehört zu jenen Sinnen, die uns sehr schnell an einen bestimmten Ort oder in einen bestimmten Moment zurückversetzen können. In Strunjan wird er vom salzigen Meeresduft, von Pinien, Rosmarin und Lavendel geprägt. Ähnlich ist es mit dem Klang. Das Rauschen des Meeres, der Wind und andere Naturgeräusche schaffen eine ganz andere Klangkulisse als jene, die uns im Alltag begleitet.
Das Meer ist jedoch nicht nur in dem präsent, was wir sehen, hören und riechen – in Strunjan können wir es auch schmecken. Im wahrsten Sinne des Wortes. In den nahegelegenen Salinen wird seit Jahrhunderten Salz gewonnen, darunter auch die edelste Salzblume, die sich unter geeigneten Bedingungen an der Oberfläche der Salzbecken bildet, von Hand geerntet und in der Küche als feiner abschließender Akzent für Speisen verwendet wird. Das Meer, die Essenz dieser Region, findet so ganz selbstverständlich auch seinen Weg auf den Teller.
Und dann ist da noch die Berührung – Meerwasser auf der Haut, die Wärme der Sauna, eine Massage, ein Salzpeeling oder eine warme Fangopackung. Über die Haut wird der Kontakt mit dem Meer besonders unmittelbar.
Ein Aufenthalt in Strunjan ist daher nicht ein einziges großes Erlebnis, sondern eine Reihe kleiner Wahrnehmungen, die sich gegenseitig ergänzen.
Thalassotherapie – wenn das Meer Teil des Verwöhnens wird
Im Talaso Strunjan bildet das Meer auch die Grundlage der Thalassotherapie, die alle natürlichen Faktoren des Meeres miteinander verbindet. So setzt sich der Kontakt mit dem Meer auch dann fort, wenn wir die Küste verlassen und in den Wellnessbereich wechseln.
Eine besondere Rolle spielt dabei Fango, natürlicher Salinenschlamm, der reich an Meerwasser, Mineralstoffen und organischen Substanzen ist. Warme Packungen entspannen verspannte Muskeln, wirken wohltuend auf die Gelenke und ihre Beweglichkeit und pflegen zugleich die Haut. Da Fango die Wärme lange speichert und sie nach und nach an den Körper abgibt, ist die Anwendung besonders angenehm, wenn wir uns tiefere Entspannung wünschen.
Im Wellnessbereich begegnet uns das Meer auch in vielen anderen Formen. Beheiztes Meerwasser in den Hotelpools ermöglicht das ganze Jahr über Schwimmen, Meersalz wird für Peelings verwendet, während bei Massagen und Anwendungen mediterrane Kräuter und Öle hinzukommen. So werden die natürlichen Gegebenheiten Teil des Wellnesserlebnisses und setzen auf andere Weise den Kontakt mit dem Meer fort, der bereits draußen an der Küste beginnt.
Erholen wir uns am Meer schneller? Zufall?
Wenn wir nach ein paar Urlaubstagen erholter nach Hause zurückkehren, fragen wir uns vielleicht, was eigentlich den Unterschied gemacht hat. War es das Meer? Ein langer Spaziergang? Eine Massage? Die Tatsache, dass wir endlich etwas länger geschlafen haben? Wahrscheinlich gibt es darauf nicht nur eine Antwort.
Am Meer braucht uns niemand besonders zum Bewegen zu motivieren. Ein Spaziergang entlang der Küste, durch den Landschaftspark oder eine Runde Schwimmen werden schnell Teil des Urlaubsalltags und nicht zu einer weiteren Verpflichtung. Gleichzeitig bedeutet Urlaub Abstand von der Arbeit, wir verbringen mehr Zeit im Freien, hetzen weniger und erlauben uns auch das, was zu Hause oft zu kurz kommt – Zeit ohne einen genau festgelegten Zeitplan.
Vielleicht liegt genau darin das Wesentliche. Wohlbefinden muss nicht unbedingt das Ergebnis großer Veränderungen sein. Oft beginnt es mit kleinen Ritualen, die Körper und Geist signalisieren, dass wir für eine Weile einen Gang zurückschalten dürfen.
Wussten Sie, dass Meere, Seen und Flüsse in der Forschung zum Wohlbefinden sogar einen eigenen Namen haben? Man nennt sie blaue Räume. Zeit am Wasser wird mit besserem Wohlbefinden, mehr Bewegung und weniger Alltagsstress in Verbindung gebracht.
Fünf kleine Rituale für einen Tag am Meer
-
Ein Morgen ohne Handy – widmen Sie die ersten Minuten des Tages sich selbst und dem Blick aus dem Fenster statt den Benachrichtigungen auf dem Bildschirm.
-
Ein Spaziergang ohne Kopfhörer – hören Sie Ihrer Umgebung zu und lassen Sie Ihre Gedanken für eine Weile frei schweifen.
-
Barfuß gehen – wenn Wetter und Untergrund es erlauben, ziehen Sie die Schuhe aus und gehen Sie über Sand oder Gras. So nehmen die Füße den Untergrund anders wahr und zugleich werden Muskeln aktiviert, die wir in gewöhnlichem Schuhwerk weniger nutzen.
-
Zeit für Wärme – warmes Meerwasser, eine Sauna oder eine Anwendung sind eine einfache Möglichkeit, sich im Laufe des Tages ganz bewusst Zeit zum Ausruhen zu nehmen.
-
Ein ruhiger Tagesausklang – nehmen Sie sich mehr Zeit für das Abendessen, legen Sie das Handy beiseite und gönnen Sie sich ausreichend Schlaf.
Keines dieser Rituale ist für sich genommen etwas Besonderes. Ihr Wert liegt darin, dass sie uns an das Wesentliche erinnern, für das uns im Alltag oft die Zeit fehlt.
Deshalb ist vielleicht gar nicht so entscheidend, ob ein Aufenthalt zwei, vier oder sieben Tage dauert. Wichtiger ist, wie wir uns danach fühlen – und vor allem, ob es uns gelingt, zumindest einen Teil dieses langsameren Rhythmus mit nach Hause zu nehmen.